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BDOC Guetesiegel Augenchirurgie

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Gütesiegel Augenchirurgie
 

Augenallianz - Besser Gut Sehen

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Besser Gut Sehen
 

American Academy of Ophthalmology - Member

American Academy
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Makulaerkrankungen

Bei Erkrankungen an der Stelle des gelben Fleckes (Makula) ist die Sehschärfe des Auges bedroht. In Frühphasen einiger Erkrankungen kann man vorbeugend eingreifen. Es macht großen Sinn rechtzeitig, noch bevor ein Patient Veränderungen bemerkt, eingreifen zu können, insbesondere bei Risikopatienten. Aus einer Vielzahl von Erkrankungen sind beispielhaft im Folgenden erwähnt:

Sind nahe Verwandte an einer altersbezogene Makuladegeneration (AMD) erkrankt, so kann dies eher auch bei den nachfolgenden Familienmitgliedern auftreten.

Auch bei langjähriger Medikamenteneinnahme können bereits beginnende irreversible Veränderungen der Netzhaut früher festgestellt werden, beispielhaft seien hier Quensly-/Resorchin-Einnahme bei Rheuma, oder Tamoxifen nach Brustkrebs genannt. Wenn dies erkenntlich wird, müssen die Medikamente sofort abgesetzt werden, da sonst Erblindung oder ein schwerer Sehschaden droht.

Bei einer "Gliose" der Netzhaut wandern dünne Zellschichten auf und um die Makula. Dies führt zu einem verzerrten Sehen (wie durch "zerknittertes Zellophan"). Auch hier kann mit einer genauen Analyse der Netzhaut eine OP-Indikation rechtzeitig gestellt werden.

Als Vorsorge und Verlaufskontrolle kommen in Absprache mit dem Augenarzt unter anderem folgende Verfahren in Frage:

  • Fotografie des Augenhintergrundes
  • Genaue Vermessung und Verlaufskontrolle alles Netzhautschichten, auch dreidimensional mit dem S-OCT
  • Farb-Perimetrie mit Gelb-Blau-Stimuli (Gesichtsfeldmessung)
  • u. v. a. m.