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BDOC Guetesiegel Augenchirurgie

BDOC
Gütesiegel Augenchirurgie
 

Augenallianz - Besser Gut Sehen

AugenAllianz
Besser Gut Sehen
 

American Academy of Ophthalmology - Member

American Academy
of Ophthalmology
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Hornhauterkrankungen

Die Hornhaut ist der am stärksten brechende Teil des Auges. Schon Veränderungen im Mikrometerbereich können die optischen Abbildungseigenschaften des Auges massiv beeinflussen.

Relativ häufig sind schwächere irreguläre Oberflächenveränderungen, die die Sehschärfe herabsetzen. Es gibt fließende Übergänge von kaum nachweisbaren Unregelmäßigkeiten bis extremen Narbenverziehungen, die kein brauchbares Sehen mehr erlauben.

Die Oberfläche ist bedeckt von Epithelzellen. Kommt es zur Verletzung (z. B. Fremdkörper/ oder Veranlagung) so ist dies sehr schmerzhaft, da viele Nervenfasern in der Hornhaut liegen. Entsprechend der verschiedenen Ursachen gibt es eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten.

Selten gibt es eine krankhafte Hornhautverdünnung, die fortschreitet. Man nennt diese Erkrankung: Keratokonus. Auch hier gibt es eine große Bandbreite der Erkrankung: die noch versteckte Neigung (sogenannter „form-fruste Keratokonus“) bis zur akuten Verdünnung, so dass die Hornhaut operativ mit einer Spenderhornhaut ersetzt werden muss.

Damit die Hornhaut klar bleibt, muss die innere Schicht der Hornhaut mit gesunden Zellen bedeckt sein. Diese Schicht nennt man Endothelzellen. Sinkt diese Endothelzellzahl pro Quadratmikrometer unter einen bestimmten Wert wird die Hornhaut trübe und es kommt zu sehr schmerzhaften Blasenbildung auf der Hornhautoberfläche. Dann bleibt auch hier nur noch eine Operation mit Spendermaterial. Die Kontrolle der Endothelzellzahl erfolgt über ein spezielles fotoähnliches Gerät und ist völlig schmerzfrei.

Scheimpflugkamera (Pentacam HR)

Untersuchung mit der Scheimpflugkamera (Pentacam HR)
Untersuchung mit der Scheimpflugkamera (Pentacam HR)

Hornhaut-Topographie