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Operation des Grauen Stars (Katarakt)

Die Therapie des Grauen Stars oder Katarakts ist nur durch eine Operation mit Austausch der getrübten Linse durch eine klare Kunstlinse (Intraokularlinse, IOL) möglich. Dabei können in aller Regel die vorher bestehenden Brillenwerte gleichzeitig verbessert bzw. vermindert werden.

Wir operieren Patienten in jedem Lebensalter, ein „zu alt“ gibt es hier nicht. Der Graue Star ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Gerade dann ist die Operation sinnvoll. Die Lebensqualität ist danach deutlich verbessert, die Farben leuchten wieder wie früher und die Sicherheit bei der Fortbewegung nimmt deutlich zu. Insbesondere kann wieder leichter am Tagesgeschehen teilgenommen werden. Die Operation ist für den Körper nicht belastend und kann selbst bei Vorliegen von anderen schweren Allgemeinerkrankungen problemlos durchgeführt werden.

Insgesamt handelt es sich um eine der sichersten Operationen, die es überhaupt gibt.

Dr. Andreas Kurz führt diese Operationen in der Herzog-Carl-Theodor Augenklinik und der Augenklinik Theresienhöhe durch.

Gerne beraten wir Sie bezüglich des richtigen Zeitpunktes der Operation, der zu empfehlenden Brechkraft nach der Operation und beantworten Ihre Fragen.

Mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss Meditec AG. (c) Zeiss

Implantation von Premium IOL (Intraokularlinsen)

Im Rahmen der Kataraktoperation wird die Stärke der Kunstlinse für die Brechkraft Ihres Auges individuell berechnet. Damit kann zugleich eine vorbestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Torische Intraokularlinsen
Falls eine höhere Hornhautverkrümmung vorliegt, können spezielle torische Intraokularlinsen verwendet werden, die die Hornhautverkrümmung korrigieren.

Asphärische Intraokularlinsen
Asphärische Intraokularlinsen korrigieren spezielle Eigenschaften der Hornhaut und ermöglichen damit nach der Operation, insbesondere bei reduzierten Lichtverhältnissen, ein verbessertes Sehen.

Multifokale Intraokularlinsen
Mit Hilfe von sog. Multifokal-Linsen kann überdies die Altersweitsichtigkeit korrigiert werden. Das bedeutet, dass Sie nach Einsetzen dieser speziellen Linse in der Ferne und in der Nähe wieder gut sehen können. Studien haben gezeigt, dass fast 80% der Patienten nach der Operation ohne Brille auskommen.

Multifokal- torische Intraokularlinsen
Falls eine höhere Hornhautverkrümmung vorliegt, können spezielle Multifokal-torische Intraokularlinsen verwendet werden, die die Hornhautverkrümmung zusätzlich korrigieren.

Multifokale Intraokularlinsen sind nicht für jeden Patienten und jedes Auge geeignet. Hier muss mit uns die individuell beste Lösung für Sie gefunden werden. Um Sie genau beraten zu können, ob und in welcher Form eine derartige Speziallinse bei Ihnen möglich ist, sind einige Untersuchungen nötig.

Refraktive Chirurgie (LASIK, LASEK, CLE, ICL, Spezial- IOL)

„Sehen ohne Brille“ - Refraktive Chirurgie
Zunehmend mehr Menschen wollen heute nicht länger von Brillen oder Kontaktlinsen abhängig sein. Die modernen Methoden der refraktiven Chirurgie machen es heute möglich, Fehlsichtigkeiten zuverlässig und sicher operativ zu behandeln.

LASIK (Laser InSitu Keratomileusis) mit Femtosekunden- und Excimerlaser
LASEK (Laser-Epitheliale Keratomileusis) mit Excimer- Laser
ICL (Implantierbare Contactlinse)
CLE (Clear Lens Exchange: Entfernung der Augenlinse zur Behandlung hochgradiger Sehfehler)

Die modernsten Verfahren sind die Laser in situ Keratomileusis (LASIK) mit Femtosekundenlaser und die Laser epitheliale Keratomileusis (LASEK) mittels eines Excimer-Lasers. Diese Verfahren sind zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) und der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) zugelassen.
Bei höheren Fehlsichtigkeiten (Myopie, Hyperopie und Astigmatismus) oder wenn die Vorrausetzungen zur LASIK/LASEK nicht gegeben sind, kommt eine zusätzlich zur eigenen Linse implantierte Hinterkammerlinse (ICL) in Frage.
Bei sehr hohen Fehlsichtigkeiten oder bei der Altersichtigkeit (Presbyopie) ist der Tausch der eigenen gegen eine Kunstlinse sinnvoll.

Es werden in der Praxis regelmäßige „Laser“- Informationsabende angeboten, an welchen Sie sich zunächst unverbindlich über die verschiedenen Methoden informieren und Fragen stellen können.

Der nächste Schritt ist die Terminvereinbarung zur Voruntersuchung. Hierbei können wir entscheiden, ob eine Operation prinzipiell möglich ist und welche Methode sich für Ihr Auge und Ihre Wünsche am Besten eignet.

LASIK (Laser In Situ Keratomileusis)

Diese Operationsmethode wird hauptsächlich angewendet bei Patienten mit einer

Kurzsichtigkeit von 3,0 bis - 8,0 Dioptrien
Hornhautverkrümmungen bis ca. -3,0 Dioptrien

Um an das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird zunächst mit einem computergesteuerten Laser (Femtosekundenlaser) mit größter Präzision ein dünnes Scheibchen der Hornhaut präpariert und wie ein Deckel nach oben geklappt. Nun wird das Innere der Hornhaut mit dem Excimer - Laser geschliffen. Danach wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt und angedrückt. Es saugt sich von selbst fest und muss nicht angenäht werden.

LASEK (Laser-Epitheliale Keratomileusis)

Diese Operationsmethode wird hauptsächlich angewendet bei Patienten mit einer

Kurzsichtigkeit von 3,0 bis - 8,0 Dioptrien
Hornhautverkrümmungen bis ca. -3,0 Dioptrien

Für Patienten mit dünnerer Hornhaut kommt alternativ die LASEK in Frage. Dabei wird nur die oberflächlichste Schicht der Hornhaut vorsichtig entfernt und die Hornhaut darunter wie bei der LASIK verändert. Nach dem Eingriff wird für drei Tage als Schutz eine Kontaktlinse auf die Hornhaut gelegt.

Dr. med. Andreas Kurz führt diese Operationen in der Augenklinik Airport durch.

Mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss Meditec AG. (c) Zeiss

Linsenimplantation

ICL (Implantierbare Kontaktlinse)
Die ICL ist eine Alternative für die Korrektur hoher bis sehr hoher Fehlsichtigkeiten. Es können Kurzsichtigkeiten zwischen ca. -12 bis -18 Dioptrien und Weitsichtigkeiten von ca. +4 bis ca. +8 Dioptrien in Kombination mit der Korrektur einer Hornhautverkrümmung angewendet werden. Damit können auch Patienten behandelt werden, für die LASIK/ LASEK nicht in Frage kommen.
Die ICL zeichnet sich durch ihre genaue Vorhersagbarkeit und die Reversibilität des Eingriffs aus. Die intraokulare Anatomie und Physiologie des Auges werden nicht verändert. Die Naheinstellungsfähigkeit (Akkommodation) der körpereigenen Linse bleibt erhalten.
Die Operation wird ambulant durchgeführt. Die flexible Linse wird durch einen 2-3 mm kleinen Einschnitt am Rand der Hornhaut ins Auge eingeführt und hinter die Iris und vor der körpereigenen Linse eingesetzt. Der Behandlungserfolg ist innerhalb kürzester Zeit für den Patienten "sichtbar".

CLE - Clear-lens-exchange
Bei dieser Operationsmethode wird die körpereigene Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Bei Patienten über 45 Jahren ist dies die Methode der Wahl. Danach kann oftmals durch Implantation von multifokalen Kunstlinsen weitgehend auf eine Nah- oder Lesebrille verzichtet werden.
Der Ablauf der Operation entspricht dem einer Operation des Grauen Stars.

Wir beraten Sie selbstverständlich gerne über die für Sie individuell beste Operationsmethode.

Operationen des Grünen Stars (Glaukom)

Ist bei der Behandlung des „Grünen Stars“ eine ausreichende Augeninnendrucksenkung mit Medikamenten nicht zu erreichen, sollten laserbasierte oder operative Verfahren angewendet werden.

SLT (selektive Lasertrabekuloplastik)
Bei Patienten mit Glaukom kann mit diesem Laser im Bereich des Trabekelwerks der Abfluss der Augenflüssigkeit gesteigert und damit der Augeninnendruck gesenkt werden.

MIGS (Mikro-Inzisionale Glaukomchirurgie)
Während einer Kataraktoperation oder in einem kleinen separaten Eingriff wird ein Röhrchen, ein „Stent“, in den Kammerwinkel implantiert. Dieser Stent drainiert Flüssigkeit aus dem Auge in das Abflusssystem des Auges. Damit wird der Augeninnendruck in den meisten Fällen wirksam gesenkt.

TET (Trabekulektomie)
Die Trabekulektomie ist der Goldstandard der chirurgischen Augeninnendrucksenkung. Dabei stellt man chirurgisch einen kleinen neuen Abflussweg für das Kammerwasser unter die Bindehaut her. Hiermit kann effektiv und meist dauerhaft der Augeninnendruck gesenkt werden.

Welche Methode für Sie geeignet ist, kann nur nach Untersuchung und Berücksichtigung des Erkrankungsstadiums individuell entschieden werden.

Laserbehandlungen

LASEK/LASIK
Laserchirurgische Behandlung der Hornhaut zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten (Kurzsichtigkeit/ Weitsichtigkeit).

Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT)
Bei Patienten mit Glaukom kann mit diesem Laser im Bereich des Trabekelwerks der Abfluss der Augenflüssigkeit gesteigert und damit der Augeninnendruck gesenkt werden.

Nachstarbehandlung und Iridektomie (Nd-YAG-Laser)
Der Nachstar kann in einem kurzen ambulanten Eingriff beseitigt werden. Dies geschieht mit dem Nd-YAG- Laser in unserer Praxis.
Zusätzlich können kleine Einschnitte der Regenbogenhaut (Iridektomie) bei bestimmten Formen des Glaukoms vorgenommen werden.

Netzhaut (Argon/Krypton-grün-Laser)
Der Argon-Laser ist ein photothermischer Laser, mit dem spezielle Bereiche der Netzhaut gezielt verödet werden können, um so das Fortschreiten der jeweiligen Erkrankung zu vermeiden.
Haupteinsatzgebiete sind die Behandlung von diabetischen Erkrankungen der Netzhaut, venösen Gefäßverschlüssen und Vorformen der Netzhautablösung („Netzhautlöcher“).

Intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM)

Bei bestimmten Erkrankungen der Netzhaut kann mit einer intravitrealen operativen Medikamenten–Eingabe (IVOM) oftmals das Sehvermögen verbessert oder erhalten werden.
Der Eingriff wird unter sterilen Bedingungen im Operationssaal durchgeführt.
Die Eingaben müssen je nach Medikament mehrfach erfolgen, zunächst im Abstand von 4 Wochen. Manchmal ist es erforderlich, diese Eingaben über lange Zeit durchzuführen, um das Sehen erhalten zu können.

Die altersbezogene Makuladegeneration, venöse Gefäßverschlüsse und die diabetische Retinopathie sind die Hauptdiagnosen, die zum Einsatz der IVOM führen.

Operation von Tumoren der Bindehaut

Bei speziellen Veränderungen der Bindehaut, wie beispielsweise dem Flügelfell, welches im fortgeschrittenen Stadium zu Sehstörungen führen kann oder bei anderen Neubildungen der Bindehaut kann eine operative Entfernung notwendig werden.

Lidoperationen

Lidfehlstellungen
Im Alter kann das Lid und seine Aufhängung erschlaffen und dazu führen, dass sich dieses störend nach innen oder außen dreht. Eine operative Korrektur ist notwendig, um weitere Schäden am Auge, insbesondere der Hornhaut abzuwenden.

Da die Voraussetzungen für eine solche Operation natürlich von Mensch zu Mensch verschieden sind, bedarf es vorab einer individuellen Abwägung der Möglichkeiten.

Allgemeine Hinweise für Augenoperationen

Vor der Operation
Je nach Erkrankung wird Ihr behandelnder Arzt zunächst die notwendige Diagnostik durchführen und ihnen dann genau Ihre Erkrankung und die notwendige Behandlung, ggfs. die Operation erklären.
Bitte Essen Sie vor dem Eingriff 6 Stunden nichts mehr und trinken ab 2 Stunden vorher nur noch Tee oder Wasser und Rauchen nicht mehr.

Während der Operation
Die Operation findet unter sterilen Bedingungen statt. Das Auge wird desinfiziert und der Operationsbereich mit einem sterilen Tuch abgedeckt. Je nach Operation ist der Ablauf und die Dauer der Operation sehr unterschiedlich. Dies wird Ihr Augenarzt genau mit Ihnen besprechen.
Alle Augenoperationen finden nach einer Betäubung des Schmerzempfindens statt. Hier wird unter einer lokalen Betäubung mit Augentropfen, einer Injektion in die Haut oder die Augenhöhle unterschieden. Je nach Operation können Ihnen die Narkoseärzte in den jeweiligen Kliniken zusätzlich Beruhigungs- und Schmerzmittel geben.

Nach der Operation
Nach der Operation ist das Auge in der Regel mit einem Verband abgedeckt. Sie sollten vorsichtig gehen und von einer weiteren Person nach Hause begleitet werden. Dies kann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln geschehen. Im Einzelfall wird Ihr Arzt Ihnen hiervon abweichende Anweisungen geben.

Bitte beachten Sie genau die Anweisungen Ihres Arztes für die Tropftherapie nach der Operation.

Unbedingt müssen Sie am Folgetag in die Praxis zu einer ersten Nachkontrolle kommen.
Die weiteren Kontrollen werden dann von Ihrem Arzt festgelegt.